Januar

FR 26.01. 20.00 Gastspiel  Premiere 
Drei Schwestern
von Anton Tschechow

Ausverkauft! Restkarten an der Abendkasse.

„Nach Moskau!” sehnen sich die drei Schwestern. „Nach Hause” könnte es auch heißen. Das ist das Paradies der Kindheit, das ihnen weggebrochen ist, der Schutzraum, bereits lange bevor sie aus Moskau in die russische Provinz zogen. Nun ist auch das Trauerjahr um den verstorbenen Vater vergangen und sie sind auf sich allein gestellt. Was zunächst wie ein Aufbruch erscheint aus innerer und äußerer Enge, aus Konventionen, kippt in existentielle Härte. Im Laufe der Zeit/der Monate/der Jahre/des Abends werden sie ebenso ihre Ideale verlieren, ihre Träume und Illusionen, ihr Zuhause in Form des Prosorowschen Hauses, einander.

Als das Stück im Januar 1901 in Moskau Uraufführung feierte, wurde es von einigen Kritikern als pessimistisch verrissen, von anderen als unbedingt lebensbejahend gewertet. Es ist durchzogen von den Fragen nach einem richtigen, sinnvollen Leben, die der Dichter in allen seinen Stücken stellt und Zeit seines Lebens nicht beantworten konnte. Über sein Bühnengeschöpf Olga gibt er sie an die nachfolgenden Generationen weiter, dass sie sich ihrer annehmen und nach Antworten suchen mögen.

Die Inszenierung verdichtet das Figurenensemble des Stückes konsequent auf die Figuren der drei Schwestern und fokussiert ihre Suche nach Antworten auf die drängenden Fragen. Dass zwischen der ersten Aufführung und der jetzigen Inszenierung fast 150 Jahre vergangen sind, tut ihrer Aktualität keinen Abbruch.

Es spielen: Stefanie Schuster, Lilith Weber, Johanna-Magdalena Schmidt
Sprecher: Paul Sonderegger
Inszenierung: Peter Lange / Susanne Mansee
Bühne / Kostüme: Ensemble
Kostümberatung: Bibiana Golla
Fotos: Jochen Manz
Spieldauer: 1 1/2 Stunden, keine Pause

Eintritt: 12 €, ermäßigt 8 €

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SA 27.01. 20.00 Drei Schwestern
SO 28.01. 20.00 Drei Schwestern
 
 Februar

FR 16.02. 20.00 Gastspiel
Drei Schwestern
von Anton Tschechow

„Nach Moskau!” sehnen sich die drei Schwestern. „Nach Hause” könnte es auch heißen. Das ist das Paradies der Kindheit, das ihnen weggebrochen ist, der Schutzraum, bereits lange bevor sie aus Moskau in die russische Provinz zogen. Nun ist auch das Trauerjahr um den verstorbenen Vater vergangen und sie sind auf sich allein gestellt. Was zunächst wie ein Aufbruch erscheint aus innerer und äußerer Enge, aus Konventionen, kippt in existentielle Härte. Im Laufe der Zeit/der Monate/der Jahre/des Abends werden sie ebenso ihre Ideale verlieren, ihre Träume und Illusionen, ihr Zuhause in Form des Prosorowschen Hauses, einander.

Als das Stück im Januar 1901 in Moskau Uraufführung feierte, wurde es von einigen Kritikern als pessimistisch verrissen, von anderen als unbedingt lebensbejahend gewertet. Es ist durchzogen von den Fragen nach einem richtigen, sinnvollen Leben, die der Dichter in allen seinen Stücken stellt und Zeit seines Lebens nicht beantworten konnte. Über sein Bühnengeschöpf Olga gibt er sie an die nachfolgenden Generationen weiter, dass sie sich ihrer annehmen und nach Antworten suchen mögen.

Die Inszenierung verdichtet das Figurenensemble des Stückes konsequent auf die Figuren der drei Schwestern und fokussiert ihre Suche nach Antworten auf die drängenden Fragen. Dass zwischen der ersten Aufführung und der jetzigen Inszenierung fast 150 Jahre vergangen sind, tut ihrer Aktualität keinen Abbruch.

Es spielen: Stefanie Schuster, Lilith Weber, Johanna-Magdalena Schmidt
Sprecher: Paul Sonderegger
Inszenierung: Peter Lange / Susanne Mansee
Bühne / Kostüme: Ensemble
Kostümberatung: Bibiana Golla
Fotos: Jochen Manz
Spieldauer: 1 1/2 Stunden, keine Pause

Eintritt: 12 €, ermäßigt 8 €

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SA 17.02. 20.00 Drei Schwestern
SO 18.02. 20.00 Drei Schwestern
MI 21.01. 20.00 Benefizveranstaltung
für das theaterforum kreuzberg

ein Abend mit Musik, Gesang, Tanz, Jonglage, Artistik und Schauspiel

Nach Einbruchdiebstahl und Raubüberfall ist die Existenz des tfk gefährdet. Aber von solchen Ereignissen wollen wir uns nicht unterkriegen lassen und machen weiter.
Doch dazu braucht es Unterstützung.

Künstlerfreunde: Schauspieler, Sänger, Musiker, Artisten und Tänzer treten auf um zu zeigen, wie wichtig die Existenz des kleinen, engagierten Theaters für Künstler und Publikum ist.
Moderation: Anemone Poland

Der Erlös dieses Abends geht an das theaterforum kreuzberg e.V.
Eintritt auf Spendenbasis nach dem Motto „pay what you can”

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FR 23.02. 16.00 Gastspiel  Premiere 
LAVAMOVER
Contemporary Dance Company

LOVE MATTERS

Die Choreographin Anne Gieseke präsentiert gleich zwei Berliner Uraufführungen. IRrevocABLE beschreibt den Prozess des „ins Fettnäpfchen tretens”. Die Symbiose aus Duett und sich bewegendem Untergrund lässt den Zuschauer bei diesem Kommunikationsakt buchstäblich mitfiebern. Liebe nur für Jedermann ist ein generationsübergreifendes Stück. Persönlich, authentisch und mit dynamischer Varianz werden Arten zwischenmenschlicher Liebe thematisiert.

Die Berliner zeitgenössische LAVAMOVER Contemporary Dance Company wurde 2015 von Anne Gieseke gegründet. Bestehend aus der Adult und Junior Company trainiert und probt das Ensemble regelmäßig im Berliner Raum. Inzwischen blickt die Company auf zahlreiche Gastspiele mit verschiedenen Produktionen zurück. Neben Tanzstücken erweitert die LAVAMOVER Filmproduktion das Repertoire, welche am 16. und 29.12.2017 unter dem Titel LAVAMOVER - Ein Portrait - im Union Filmtheater Berlin Friedrichshagen ausgestrahlt wird.

  Eintritt: 15 €, ermäßigt 12 €

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SA 24.02. 16.00 LOVE MATTERS
SO 25.02. 16.00 LOVE MATTERS
DI 27.02. 20.00 Gastspiel
sebastiano productions hamburg
NOrmal LIFE
eine visuelle Theater Performance
mit Irene Hofer, Roland Hofer
und in der Videoperformance Lea Prinz

Eine Frau und ein Mann führen ein normales Leben. Sie leben, arbeiten, streiten, tanzen und träumen zusammen denselben Traum.
Ihr Universum ist eine Großstadt.
Alles um sie herum ist groß, und doch ist für sie alles normal.
Sie kennen es nicht anders.
Wie fühlt es sich an in einem Körper zu sein, der 117 cm groß ist?

Welche Wünsche haben sie oder haben sie aufgegeben welche zu haben? Mit Ende 40 ist die Gewissheit da, dass sich am Blickwinkel zur Norm-Welt nichts mehr ändern wird.
Will man an dieser Welt teilhaben, so wird man den Kopf immer in den Nacken legen müssen um den Blick nach oben zu richten. Ein nach oben gerichteter Blick in die Augen derer, die den Blick nach unten richten. Die, die das Privileg haben, Menschen auf Augenhöhe zu begegnen.
Zwei von ca. drei Millionen Kleinwüchsigen weltweit. Ausgeschlossen aus einer Gesellschaft, die ihre Maßeinheiten festgeschrieben hat.

Tanz, Bewegung und Bilder geben Einblicke in die uns verborgene intime Welt zweier Menschen, die Größe in sich haben. Jenseits von aufklärerischer Selbstdarstellung zeigen sie uns die absurden und schönen Seiten des Andersseins. Mit autobiografischen und fiktionalen Texten führen sie uns in eine surreale Welt voller Gegensätze und Wdersprüche. An ihrer Seite ist die Riesin LEA. Ein Wesen aus einer anderen Welt. Wer wird ihnen helfen diese große Welt zu verstehen und mit ihr eins zu werden?
Wird die Riesin LEA zur Retterin der Kleinen? Oder wollen sie sich nicht retten lassen und sind gar auf Zerstörung aus.

Darsteller + Stimmen: Irene Hofer / Roland Hofer
Viedeoperformance: Lea Malenka Prinz
Regie-Buch-Bühnenbild: Sebastiano Toma
Assistenz: Pegah Ghalambor
Licht: Citronella Antholz
Eintritt: 18 €, ermäßigt 10 €

Homepage: www.sebastiano.de

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MI 28.02. 20.00 NOrmal LIFE
 
 März

FR 02.03. 20.00 Gastspiel
Sterne ohne Himmel
von/mit Tanja Watoro
Ein dramatischer Monolog
basierend auf wahren Begebenheiten

Eine junge Frau entdeckt, dass ihre Familie jüdischer Abstammung ist. Diese wurde von den Nationalsozialisten verfolgt und einige ihrer Familienmitglieder umgebracht. Anhand von Nachforschungen in Archiven rekonstruiert sie die Geschichte ihrer Familie. Auf Nachfragen der Tochter kamen der Mutter, die 60 Jahre lang die Geschehnisse von damals verdrängt hatte, nach und nach Erinnerungen. César Brie

Die Vergangenheit kennen lernen, nicht nur um unsere Geschichte, sondern auch uns selbst zu verstehen. Tanja Watoro

Text, Kreation und Schauspiel: Tanja Watoro
Regie, Dramaturgie: Tanja Watoro in Zusammenarbeit mit César Brie
Dramaturgie, 2. Version:
Tanja Watoro in Zusammenarbeit mit Diego Aramburo

Das Theaterstück gewann den ersten Preis (bestes Stück, beste Regie, beste Schauspielerin) beim internationalen Theaterfestival „Cumbre de las Américas”, Mar del Plata, Argentinien.

Tanja Watoro wurde mit ihrem Ein-Personenstück zu internationalen Festivals und Theaterveranstaltungen nach Bolivien, Argentinien, Chile und Österreich eingeladen (u.a. IX Internationales Theaterfestival, Santa Cruz, Bolivien; 7. festival internacional del Copete, Buenos Aires, Argentinien; XXIV Temporales Internacionales de Teatro, Puerto Montt, Chile).

Pressestimmen:

(...) Was Watoro hier zeigt, ist große Schauspielkunst. So groß, dass das Grauen dieser unmenschlichen Zeit lebendig wird, das mit Worten unbeschreibbar ist. (...) Gepaart mit ein paar Fünkchen typischen jüdischen Witzes, wie der Aussage von Großvater Ilan „eine wichtige Nummer geworden zu sein” ist es vor allem das persönliche Empfinden und das subjektive Erleben, das so glaubhaft und berührend zugleich wiedergegeben wird, dass keinerlei Barrieren aufgebaut werden können, mithilfe derer man Abstand vom Gezeigten nehmen könnte. Michaela Preiner, European-Cultural-News, Wien, 08/10/2013

(...) Ein echter Genuss, ein Stück, das zum Nachdenken bringt und ans Herz geht (...) Daniela Campos , Buenos Aires, Argentina

Homepage: www.theapolis.de Eintritt: 12 €, ermäßigt 8 €

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SA 03.03. 20.00 Sterne ohne Himmel
SO 04.03. 20.00 Sterne ohne Himmel
DO 08.03. 20.00 Gastspiel  Premiere 
R.M. Productions
Fräulein Else
von Arthur Schnitzler

Else bekommt im Urlaub einen Express-Brief ihrer Mutter, in dem sie gebeten wird, den reichen Kunsthändler Dorsday um ein Darlehen zu bitten, da Elses Vater sonst vor der Verhaftung stehe. Dorsday willigt ein, fordert aber als Gegenwert die Erlaubnis, Else nackt betrachten zu dürfen. Würde sie das Angebot Dorsdays ablehnen, müsste sie ihren Vater seinem Schicksal überlassen. Das Eingehen auf das Angebot käme einer Selbstprostitution und damit der Aufgabe selbstbestimmten Verfügens über den eigenen Körper gleich.

In dieser Konfliktsituation, in der Else in ständiger Gedankenvariation ihren Handlungsspielraum auslotet, zeigen sich weitere Aspekte von Elses Begehren - Todessehnsucht und exhibitionistische Wünsche, Liebesbedürftigkeit und kaum eingestandenes Emanzipationsstreben. In Elses lustvoller Imagination öffentlicher Exhibition und gleichzeitig schamhafter Abwehr einer erzwungenen Entblößung wird der Zusammenhang zwischen männlicher Dominanz über das Weibliche und einem sich dagegen wehrenden weiblichen Emanzipationsstreben sichtbar. In ihrer überraschenden Entscheidung verbindet sich die exhibitionistische Sehnsucht mit dem von Dorsday ausgeübten Entblößungs-Zwang.

Die Frage nach, wann Missbrauch oder Prostitution beginnt, stellt der Regisseur Peter Glockner, indem er die Schnitzlersche Novelle zu einem Theaterstück umarbeitet und auf die Bühne bringt. Durch die Szenische Rollenverteilung wird in der Inszenierung ersichtlich, dass es nicht nur die psychologischen Zwänge von Else sind, die den Reigen vorantreiben, sondern eben auch unser Umfeld, das zu Dingen drängt und treibt, die wir für politisch inkorrekt halten müssen; sie aber dennoch betreiben.

Regie: Peter Glockner
Bühne: Friedbert Rupp
Es spielen: Olivia Beck, Ronnie Janot, Stephanie Ott, Ulrike Schneider, Laura Schulz, Patricia von Miserony, Gianni von Weitershausen
Eintritt: 18 €, ermäßigt 12 €

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FR 09.03. 20.00 Fräulein Else
SA 10.03. 20.00 Fräulein Else
DI 13.03. 20.00 Fräulein Else
MI 14.03. 20.00 Fräulein Else
DO 15.03. 20.00 Fräulein Else
FR 16.03. 20.00 Fräulein Else
SA 17.03. 20.00 Fräulein Else
FR 23.03. 20.00 Gastspiel
The Wild Bunch
Request Stop
frei nach Harold Pinter

Irgendwo an einer Bushaltestelle:
Eine junge Frau tanzt. Ein Gentleman zieht sich aus. Eine Lady zieht es vor zu küssen. Ein Boxer prügelt. Eine Sängerin fühlt sich mutterseelenallein. Ein kleines Mädchen schneidet Grimassen. Ein Herr lüftet sein abscheuliches Geheimnis.
Die Kontaktsuche der Wartenden ist schüchtern, witzig, überwältigend, anrührend, übergriffig und schräg. Abgründe tun sich auf, Sehnsüchte wachsen, Steine geraten ins Rollen ...
Dann plötzlich wird aus den Wartenden eine Gruppe und eine junge Frau ihr Opfer. Kontrabass, Klarinette und Klavier begleiten unsere Fahrt bei Sonne, Regen, Schnee und Sturm.

Der „Wilde Haufen” ist eine Gruppe von 'junggebliebenen' Theatermachern aus Berlin, die es in wechselnder Besetzung bereits seit 1980 gibt.

Regie: Ilka Cordula Felcht

Homepage: www.the-wild-bunch.de
Eintritt: 15 €, ermäßigt 10 €

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SA 24.03. 20.00 Request Stop
SO 25.03. 20.00 Request Stop