Gemeinsam gegen CORONA: Unsere Regeln für den Theaterbesuch - 2 G plus Maske
 Dezember

FR 10.12. 18.30 Gastspiel
Michael Tschechow Studio Berlin
Absolventenvorspiel 2021

Die diesjährigen Schauspielabsolventen des Michael Tschechow Studio Berlin stellen sich mit einer Auswahl von Szenen, Monologen und Liedern vor.

Einrichtung: Justus Carrière Kartenreservierung: www.mtsb.de

Eintritt: 14 €, ermäßigt 8 €


SA 11.12. 18.30 Absolventenvorspiel 2021
SO 12.12. 18.30 Absolventenvorspiel 2021
MI 15.12. 20.00 Gastspiel
Neues Globe Theater
DON QUIJOTE
von Jakob Nolte nach Cervantes
Fassung für das Deutsche Theater Berlin

Die Abenteuer von Don Quijote, dem Ritter von der traurigen Gestalt, und seinem treuen Knappen Sancho Panza als komödiantisches Theaterfeuerwerk mit live Musik von und mit Rüdiger Krause.

„Die Freiheit, Sancho, ist eine der köstlichsten Gaben...“

Don Quijote, leidenschaftlicher Leser von spektakulären Ritterromanen, hält sich eines Tages selbst für einen stolzen Hidalgo, der ein Abenteuer nach dem nächsten zu bestehen hat, um so seiner holden Herrin Dulcinea von Toboso die Ehre zu erweisen.
Kurzerhand bastelt er sich eine rostige Rüstung zusammen, steigt auf seinen klapprigen Gaul Rocinante und lebt seinen Traum von der heiligen Ritterschaft, indem er liebreizende Prinzessinnen und hilflose Prinzen aus den Händen grimmiger Riesen befreit und immer wieder gegen mächtige Zauberer heldenmutig den Kampf aufnimmt. Oder waren es am Ende doch nur Windmühlen und Hammelherden?
Treu an seiner Seite reitet auf einem Eselchen sein Knappe Sancho Panza, dem er eine Insel und den Posten des Gubernators in Aussicht stellt, und der immer wieder versucht, seinen Herrn vor dem schlimmsten Unheil zu bewahren. Denn meistens enden die Episoden damit, dass Don Quijote verprügelt wird und wenig ruhmreich als „Ritter von der traurigen Gestalt“ von Sancho verarztet werden muss.

Im zweiten Teil ist Don Quijote mittlerweile selbst eine literarische Berühmtheit geworden, ebenso wie die „heimliche Hauptfigur“ Sancho Panza! Ein letztes Mal machen sich beide auf den Weg zu ruhmreichen Aventiuren, bis Don Quijote in einem letzten Kampf gegen sein eigenes Spiegelbild unterliegt und sich selbst die Unsinnigkeit seiner Handlungen eingestehen muss.

DON QUIJOTE – der große Roman von Cervantes (1605/1615) wird durch die filigran poetische Fassung von Jakob Nolte und die beeindruckende Übersetzung von Susanne Lange zu einem Fest für zwei Schauspieler, die sich an der Welt und aneinander bis zur völligen Erschöpfung abarbeiten. Auf einmal wird aus diesem opulenten Prosawerk die Vorlage für ein Stück Theater schlechthin. Weil es dem Kern dessen nachgeht, was Theater ist: Realität mit Sprache, Körper und Bühne illusionieren. Die gegenseitige Abhängigkeit von Don Quijote und Sancho Panza verführt die beiden immer wieder aufs Neue, sich auf das nächste Spiel einzulassen. Weil ein Leben ohne einander nicht vorstellbar ist. Und also auch kein Leben ohne Phantasie“ (Quelle: S. Fischer Theater Medien).

Es spielen:
Don Quijote - Laurenz Wiegand
Sancho Panza - Andreas Erfurth
an der Gitarre - Rüdiger Krause

Regie: Kai Frederic Schrickel
Ausstattung: Hannah Hamburger
Musik: Rüdiger Krause
Kampfchoreografie: Jean-Loup Fourure
Gefördert vom Fonds Darstellende Künste aus Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien im Rahmen von NEUSTART KULTUR #TakeAction.
Gefördert durch die Landeshauptstadt Potsdam.
Gefördert mit Mitteln des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg.


Homepage: www.NeuesGlobeTheater.de

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Eintritt: 20 €, ermäßigt 15 €

DO 16.12. 20.00 DON QUIJOTE
FR 17.12. 20.00 DON QUIJOTE
SA 18.12. 20.00 DON QUIJOTE
SO 19.12. 18.00 DON QUIJOTE
DI 21.12. 20.00 Gastspiel
HAUFEN
kevin macaulay culkin

Kevin – Allein zu Haus (Originaltitel: Home Alone) ist eine Filmkomödie von John Hughes aus dem Jahr 1990, bei der Chris Columbus Regie führte. Der Film handelt von dem achtjährigen Kevin, der mit seinen Eltern und vier Geschwistern in einem Vorort von Chicago lebt, zu Weihnachten daheim vergessen wird und das elterliche Haus gegen zwei Einbrecher verteidigt. Der Film gilt gemeinsam mit seinem Nachfolger Kevin – Allein in New York von 1992 als größter Erfolg des Hauptdarstellers Macaulay Culkin, der an diesen danach nicht mehr anknüpfen konnte.

Regie: Jan Gugel Eintritt: 15 €, ermäßigt 8 €

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MI 22.12. 20.00 kevin macaulay culkin
DO 23.12. 20.00 kevin macaulay culkin
 
 Januar

DO 06.01. 20.00 Gastspiel  Premiere 
Strickland Scenic Adventure
ROT
von John Logan

222 Bowery, New York. Der Maler Rothko arbeitet in seinem Studio an den Seagram Wandgemälden. Ken, sein neuer Assistent, stößt zu ihm und im Verlauf der Arbeiten an den Bildern entfalten sich Gespräche, Diskussionen und Streitigkeiten über die Kunst, den Zeitgeist und das Leben. John Logans preisgekröntes Theaterstück spielt zu einer Zeit, als der amerikanische abstrakte Expressionismus begann, durch eine neue Generation junger Künstler, den Pop-Artists, verdrängt zu werden. Dieser Konflikt spiegelt sich in der onstellation der beiden Protagonisten wider: Rothko als Vertreter der alten, inzwischen etablierten Garde der abstrakten Expressionisten und Ken als Teil jener neuen, jungen, aufstrebenden Generation von Künstlern. Dieser Generationenwechsel bzw. -konflikt birgt zwangsläufig Reibung, die sich zwischen beiden Charakteren entlädt und nicht ausschließlich zerstörerisch wirkt, sondern überraschend positive Effekte für beide kreiert. In jeder Krise liegt eine Chance, für die Jungen wie auch für die Alten – und so wird diskutiert und gefochten, um die Bedeutung der Kunst, das Wesen des Künstlers, den Geist der Zivilisation, die Beziehung und Relation von Formen und Farben – obwohl Rothko selbst nicht an der der Beziehung von Farbe und Form interessiert war, ihm ging es immer darum menschliche Emotionen auszudrücken. Rothko betrachtete seine Bilder stets als Dramen. ROT ist ein wortgewaltiges Drama in fünf Szenen.

Es spielen: Govinda Gabriel Cholleti, Alex van Ric
Inszenierung: Alex van Ric
Produktion: Strickland Scenic Adventure
Verlag: Rowohlt Theater Verlag
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Eintritt: 15 €, ermäßigt 9 €

FR 07.01. 20.00 ROT
SA 08.01. 20.00 ROT
FR 14.01. 20.00 Gastspiel
Wahr spricht, wer Schatten spricht
Eine Hommage an Paul Celan

Paul Celan (1920-1970), Sohn jüdischer Eltern aus der Bukowina, ist einer der wichtigsten Dichter der deutschsprachigen Exillyrik. Er konnte Sprache ‚kristallisieren‘. In Form, Bild, Laut und Rhythmus gelingen ihm Kompositionen, die zeitlos und doch gegenwärtig sind. Zeitlos – weil er die Tore „jenseits der Menschen“ mit seiner Sprache öffnen konnte. Gegenwärtig – denn seine Dichtung ist aus leidvollen Erfahrungen entstanden und diesen „Schatten“ bewahren seine Gedichte.
Das Besondere beim Sprechen seiner Lyrik ist, dass im Zwischenraum, im Unsagbaren der Gedanke lebt wie die Stille von Ton zu Ton in der Musik.
Celans Lyrik braucht den Zuhörer, sie will Atem sein und werden: - „Atemwende“.

Beate Krützkamp und Marija Ptok werden Gedichte sprechen, biographische Stationen beschreiben und einige Auszüge aus den Briefwechseln mit den Dichterinnen Ingeborg Bachmann, Ilana Shmueli und seiner Frau, der Zeichnerin und Grafikerin Gisèle Lestrange lesen.
Ein Schwerpunkt der Lesung sind auch die Anfeindungen, die er ab 1947 erfahren musste, und das Unverständnis, das selbst Literatenfreunde ihm entgegen brachten, - und - seine letzte Reise nach Israel.
Der heimatlose Dichter Paul Celan fand seine Heimat im Wort.

Beate Krützkamp, Berlin
Sprecherzieherin und Theaterpädagogin
Dozentin für Atem-Stimme-Text an der Universität der Künste Berlin im Fachbereich Theaterpädagogik, im Bereich Gesang / Musiktheater und in der Weiterbildung Storytelling
Dozentin am Michael Tschechow Studio Berlin

Marija Ptok, Berlin
Sprecherzieherin und Kommunikationstrainerin
Lehrtätigkeit als Dozentin an einer Hamburger Kunsthochschule
Schulungen für Rhetorik und Stimme
Beraterin und Seminarleiterin in Unternehmen und für Bildungsinstitute im Bereich Kommunikation

>>> KARTEN RESERVIEREN <<< Eintritt: 15 €, ermäßigt 10 €

SA 15.01. 20.00 Gastspiel
Aus der Unzeit heraus
Performance mit Sprache, Eurythmie und Musik

„Unzeit“ bedeutet Entwicklungshemmung, aber auch Ewigkeit.
Die befreite und die gestaute Zeit, die für uns in der Pandemie erlebbar war, und die Beschäftigung mit dem Unsichtbaren sind Themen des Projekts:
Der kindliche Blick auf das Unbekannte mit Angst und Anziehung - die Erinnerung wie ein Mosaikstückchen im undefinierten Weltzusammenhang.
Das „Raumschiff“ Erde – wohin fährt es?
Die Grenzerfahrungen des Sinnlichen im Bereich der Elementarwesen und der Toten

Texte u.a. von Walter Benjamin, Yoko Tawada, Franz Kafka, sowie musikalische Improvisationen und „Chaconne“ von Johann Sebastian Bach

Mit Birgit Hering - Eurythmie, Beate Krützkamp – Sprache, Kanahi Yamashita - Gesang/Gitarre
Kostüm Eurythmie Katja Nestle
Beratung und künstlerische Begleitung: Hans Paul Fiechter

Mit herzlichem Dank an die Anthroposophische Gesellschaft, Arbeitszentrum Berlin für die freundliche Unterstützung. >>> KARTEN RESERVIEREN <<<

Eintritt: 15 €, ermäßigt 10 €

SO 16.01. 17.00 Gastspiel
atmen. schöpfen. stehen.
Texte von der Genesis bis heute

Die Sieben Schöpfungstage der Genesis, neu übersetzt von Elsbeth Weymann, stehen im Zentrum des Sprach-Klang-Projektes.
Der Atem ist seit Corona ein gemeinsamer menschenübergreifender Verantwortungsprozess geworden.
Lyrik und Prosa vom Mittelalter bis heute beinhalten den Weg des schöpferischen Ichs.
Stehen im Licht, um bestehen zu können!
Musikalische Improvisationen und der Klang des Mittelhochdeutschen und Hebräischen führen zu einem intensivierten Hörerlebnis.
Mit Texten von Meister Eckhart, Paul Celan, Rose Ausländer, Hilde Domin, Botho Strauß, Reiner Kunze, u.a.

Sprecherinnen: Beate Krützkamp, Marija Ptok, Elsbeth Weymann
Musik: Stefan Heise

>>> KARTEN RESERVIEREN <<< Eintritt: 15 €, ermäßigt 10 €

FR 21.01. 19.00 Gastspiel  Premiere 
Plot Twist Theater Berlin
Einfach märchenhaft

Michaels Leben ist genau geplant. Er soll in die Fußstapfen seines Vaters treten und würde sich den Plänen schweigend fügen, ohne herauszufinden, was er wirklich möchte, wenn da nicht seine kleine Schwester Lucy wäre. Sie überredet ihn dazu, mit ihr gemeinsam die Regeln ihres strengen Vaters zu brechen. Als er dabei Alex begegnet, will Lucy die beiden unbedingt verkuppeln, doch Michael hat Angst vor der Reaktion seines Vaters. Die Geschichte wird komplizierter, als die Geschwister gedacht hätten, weil Alex sich als der Bruder ihrer Stiefmutter herausstellt.

Es spielen: Hannah Arbeit, Robert Buge, Jasper Gräflich, Michaela Lorenz, Johanna Tiefenbacher, Marco Walther >>> KARTEN RESERVIEREN <<<

Eintritt: 15 €, ermäßigt 9 €

SA 22.01. 18.00 Einfach märchenhaft
SO 23.01. 17.00 Einfach märchenhaft
DO 27.01. 19.30 Gastspiel  Premiere 
DANCEWORKS berlin
TANG-LED

Die Welt ist in Umständen verstrickt, von denen es schwer ist, sich zu lösen.
Im Januar 2022 bringt DANCEWORKS berlin ein vielseitiges Programm auf die Bühne, welches die Verwicklung und Entwicklung unserer Student*innen von der Vorausbildung bis hin zu Absolvent*innen der Berufsausbildung verkörpert. In TANG (Klang) - LED (geführt) werden also verschiedene Stile und Levels zu einem Ball verflochten.

Es werden Choreographien von Esther Cowens, Angela Fegers, Raffaella Galdi, Tim Rushton und Stella Zannou gezeigt. Die Proben und Vorstellungen sind für die Student*innen sowohl eine Prüfung, als auch eine sehr wertvolle Erfahrungen für das zukünftige Berufsleben auf der Bühne.

>>> KARTEN RESERVIEREN <<< Eintritt: 14 €

FR 28.01. 19.30 TANG-LED
SA 29.01. 16.00 TANG-LED
SA 29.01. 19.30 TANG-LED